Sigmundsberg 23.02.2025

Quelle Wikipedia: Die Kirche steht auf der Kuppe einer Anhöhe auf einem zum Teil künstlich angelegten Plateau. Der einheitliche spätgotische Kirchenbau ist von einer Mauer umgeben und hat einen Treppenaufgang im Süden. Dem dreijochigen Langhaus folgt ein um zwei Stufen erhöhter einjochiger Chor in gleicher Gebäudebreite mit einem 3/8-Schluss. Das kräftige umlaufende Kaffgesims wurde im Westen giebelartig hochgezogen. Die Kirche ist mit einem Netzrippengewölbe auf kräftigen Halbrunddiensten mit Basen überwölbt, das Langhaus und der Chor werden durch einen Doppeldienst geschieden. Das Gewölbe im Chor zeigt drei Wappenschilde. Die zweibahnigen Maßwerkfenster haben Scheiben aus 1914. Das kielbogige Portal im Westen hat eine trichterförmige Laibung. Das spitzbogige Portal im Norden ist vermauert. Der sechsseitige Dachreiter über dem Chor hat einen Spitzhelm. Die Westempore aus Holz mit einer Brüstung aus gedrechselten Docken wurde um 1670 eingebaut und zeigt das Wappen vom Abt Franz von Kaltenhausen (1662–1707).